Die Region Alta Badia

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Die Region Alta Badia in Südtirol

Die Geschichte der Region Alta Badia in Südtirol

Das Hochabteital (Südtirol Alta Badia) ist der Name eines Tourismusverbandes im südlichen Gadertal in den Dolomiten im Südosten Südtirols. Zugehörig sind die hauptsächlich ladinischsprachigen Gemeinden und Orte Badia (Abtei), Corvara, Colfosco, San Cassiano, La Villa und La Val (Wengen). Nachweislich bereits in der Latènezeit 300 bis 100 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung besiedelt, hat sich die lange Zeit eher ärmliche Bergbauerngegend Alta Badia Südtirol ab ca. 1900 nach und nach zu einer populären Wintersportregion entwickelt. Typisch für die Architektur des Gebietes sind die meist schon im Mittelalter entstandenen romanischen und gotischen Häuser in Holzbauweise, ebenso markant und charakteristisch auch die zahlreichen Kirchen, Kapellen und Klöster. Lebte man in früher fast ausschließlich von Bergbau und Landwirtschaft, verdient heute die Mehrheit der Bevölkerung ihren Lebensunterhalt mit dem ausgeprägten Tourismus.

Alta Badia Urlaub

Breite Pisten, Schnee und Sonne: Wintervergnügen unter der milden Südtiroler Sonne auf der Seiser Alm (c) SMG Marketing

Sport in der Region Alta Badia in Südtirol

Alta Badia Südtirol besitzt vor allem unter Freunden des Skisports einen ausgezeichneten Ruf, das großzügige Skigebiet Alta Badia in 1.400 bis 2.700 Metern Höhe umfasst 130 Kilometer Piste und 53 Liftanlagen. Als Teil des Skigebietsverbunds Dolomiti Superski wird es auch gerne als Ausgangspunkt für Skitouren in der Umgebung genutzt. Eine besonders große Bekanntheit genießt die Region seit 1990 auch als regelmäßiger Austragungsort des Riesenslaloms im Skiweltcup der Männer. Die hierfür jedes Jahr von Neuem präparierte und fast 1,5 Kilometer lange Piste „Gran Risa“ gehört mit ihrem Maximalgefälle von 53 % zu einer der schwierigsten Strecken des Wettbewerbs. Ein sommerlicher Publikumsmagnet sportlicher Natur im Skigebiet Alta Badia ist hingegen der schon seit 1987 vor Ort veranstaltete Dolomitenmarathon „Maratona dles Dolomites“ über 138 Kilometer mit gut 9000 Teilnehmern, dessen umfangreiches Rahmenprogramm alljährlich zahlreiche Zuschauer an die Wegstrecke zieht.

Was gibt es in der Region Alta Badia in Südtirol zu entdecken?

Die Region ist im gesamten Alpenraum als wichtigstes ladinisches Kernland bekannt. Wer sich für Sprache, Kultur und Brauchtum dieses uralten Volkes interessiert, informiert sich detailliert am besten im ladinischen Kulturinstitut „Micurà de Rü“ sowie in den Museen „Ladin Ćiastel de Tor“ in St. Martin in Thurn und „Ladin Ursus ladinicus“ in San Cassiano. Gerühmt wird die Gegend auch für ihr traditionelles und authentisches Kunsthandwerk, besonders filigrane Holzschnitzereien sowie handgearbeitete und bestickte Stoffe finden häufig ihren Weg als Souvenir aus dem Urlaub mit nach Hause. Empfehlenswert ist auch ein Abstecher zum Naturparkhaus Fanes-Sennes-Prags in St. Vigil, dort erwarten die Besucher moderne multimediale Dauer- und Wechselausstellungen zur Geografie und Geschichte des Gebietes Südtirol Alta Badia.

Video Alta Badia in Südtirol

Bilder Alta Badia in Südtirol

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Alta Badia in Südtirol liegt zwischen dem Pustertal, dem Grödnertal, dem Fassatal, Cortina und Arabba und umfasst die Ortschaften Kolfuschg, Corvara, La Villa, St. Kassian, Pedratsches, St. Leonhard und Wengen. Diese Orte habe sich im Lauf der Zeit zu beliebten Sommer- und Winterdestinationen entwickelt, ohne die Bräuche und Gepflogenheiten des Tales ausser Acht zu lassen. Ein Beispiel dafür ist die ladinische Sprache, die bis heute in Gebrauch geblieben ist.

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