Die Region Eisacktal in Südtirol

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Die Region Eisacktal in Südtirol

Die Geschichte der Region Eisacktal in Südtirol

Der fast 100 Kilometer lange Eisack durchfließt das nach ihm benannte Tal zwischen dem Brenner und Bozen, im Eisacktal Südtirol liegen die Bezirksgemeinschaften Eisacktal, Salten-Schlern und Wipptal sowie deren Städte und Gemeinden Brixen, Blumau, Klausen, Kollmann, Sterzing und Waidbruck. Seit der Mittelsteinzeit bestimmten wirtschaftlich vorrangig Ackerbau und Viehzucht das regionale Erwerbsleben, in der Bronze- und Römerzeit kam schließlich der Abbau von Kupfer und Silber als lukrative Verdienstquellen hinzu. Auskunft über diesen prägenden Teil der Regionalgeschichte erteilt zum Beispiel das Erlebnisbergwerk Villanders am Pfunderer Berg. Nach dessen Stilllegung zu Anfang des 20. Jahrhunderts übernahm der Fremdenverkehr im Eisacktal Südtirol vielerorts die Funktion der ökonomisch wichtigsten Branche.

Wandern Hochpustertal

Ein Erlebnis der besonderen Art: Rast bei einer Almhütte nach einem sonnigen Wandertag im Hochpustertal (c) SMG Marketing

Sport in der Region Eisacktal in Südtirol

Ein Urlaub im Eisacktal ist seither nahezu gleichbedeutend mit einem winterlichen Aufenthalt im Skigebiet Eisacktal, dieses wiederum besteht aus den Teilgebieten Ratschins-Jaufen, Rosskopf-Sterzing, Ladurns-Gossensass, Gitschberg-Meransen, Plose-Brixen und Jochtal-Vals. Auch rund 50 Rodelbahnen finden Wintersportler im Eisacktal Skigebiet, darunter sogar die beiden längsten Rodelbahnen Italiens auf der Plose oberhalb von Brixen und auf dem Rosskopf bei Sterzing. Die Letztgenannte wurde 2011 zum internationalen ADAC-Testsieger und zur besten Rodelbahn im deutschen Sprachraum gewählt. Das auch Tal der Wege genannte Eisacktal ist ebenfalls eine bewährte Adresse für Langlauf, 24 verschiedene Loipen mit einer Gesamtlänge von 240 Kilometern lassen keinen Langlaufwunsch unerfüllt. Im Sommer ziehen hingegen vor allem die 33 regionalen Rundwege sportlich aktive Urlauber in das Skigebiet Eisacktal.

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Im Urlaub im Eisacktal locken jedoch nicht nur sportliche Aufgaben und Herausforderungen, das Eisacktal Skigebiet bietet auch ein ganze Fülle an kulturellen und architektonischen Attraktionen. Historisch sehr interessant ist etwa ein Besuch des Archäologiemuseums in Bozen, auch das Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde in Dietenheim im Pustertal gewährt Einblicke in die Seele der Gegend. Botaniker und Pflanzenfreunde schätzen die 12 Hektar großen Gärten von Schloss Trauttmansdorff und das dortige „Touriseum“ als erstes Museum des Alpenraumes zur Geschichte des Tourismus in Tirol. Weitere empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten im Eisacktal Südtirol sind das Bergbaumuseum Schaubergwerk in Prettau, das Weinmuseum in Kaltern, die Churburg bei Schluderns im Vinschgau und das Augustiner Chorherrenstift Neustift als die größte Klosteranlage ganz Tirols.

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Die Urlaubsregion Eisacktal-Wipptal verbindet die Stubaier Alpen mit den Dolomiten. Der eisige Tribulaun im Pflerschtal und der Schneeberg in Ridnaun krönen im Winter das Touren-, Langlauf- und Skiparadies an den Hängen der Stubaier Alpen. Die traditionsreiche Stadt Sterzing bildet den Mittelpunkt des Wipptals, wie das Gebiet am Oberlauf des Eisack genannt wird. In den heißen Monaten sorgt das Hochgebirge für Frische. Weiter südlich, um die Bischofstadt Brixen, wird das Tal breiter. Weinreben und Obsthaine prägen die Landschaft, Kastanien wachsen an den sonnigen Hängen. Das Eisacktal, das über Klausen bis nach Bozen reicht, ist in den Herbstmonaten eine beliebte Törggelegegend. Im Sommer und Winter sind die Berge die Highlights im Eisacktal: Vom Skigebiet Plose und vom Villnösstal aus geht es hoch zu den berühmten Dolomitenspitzen der Aferer Geisler. Mittelalterliche Städte, sonnige Mittelgebirge und hochalpine Gipfel - Vielfalt ist Trumpf im Feriengebiet Eisacktal-Wipptal.

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