Das Naturerlebnis Südtirol Dolomiten

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Das Naturerlebnis Südtirol Dolomiten

Alpine Prägung mit mediterranem Einschlag. Das passt in Südtirol gut zusammen, bewegt Menschen und ist Raum für nachhaltige Erfahrungen. Die nördlichste Provinz Italiens ist ein attraktiver Lebensraum: hier treffen sich Deutsche, Italiener und Ladiner, haben Weinbauern oft Gletscher im Blick, Modernes lernt von der Tradition und Kultur hat vielschichtige Noten. Das erzeugt Reibung und Diskurs, Inspiration und Bewegung.

Für Südtirols Berge und Täler braucht es Körpereinsatz, Lust auf Erlebnisse und auf genussvolle Überraschungen, auch weil rund 85 Prozent der Landesfläche über 1.000 Metern über dem Meer liegen. 300 Sonnentage sind eine Einladung, die Natur aktiv zu erleben. Ein Frühlingsspaziergang auf der Meraner Kurpromenade ist nicht nur einfaches Flanieren, sondern Konfrontation mit neuer und „alter“ Architektur. Viele wollen in Südtirol hoch hinaus und nähern sich dem UNESCO Welterbe Dolomiten am Fuße der Drei Zinnen, auf dem Langkofel oder dem Rosengarten. Bewegung geht in Südtirol immer mit genussvollen Höhenflügen einher.

Tiefgründig setzen sich Reinhold Messners Mountain Museen mit dem „Berg“ auseinander, bleibende und ganz persönliche Erlebnisse garantiert der Extrembergsteiger Hans Kammerlander auf einer 24- oder 36-Stundenwanderung. Ganz oben ist man auf dem Ortler, mit 3.905 m ü.d.M. der höchste Berg Südtirols und der Ostalpen. Über den Berg geredet und nachgedacht wird beim International Mountain Summit (IMS) jeden Spätherbst in Brixen. Bergsteigerelite, Breitensportler und Bergbegeisterte sitzen beisammen, tauschen sich aus, streiten schon mal und lassen die Gipfelsaison gemütlich ausklingen.

Die Südtiroler selbst als gemächlich zu bezeichnen, ist dagegen falsch: 20 Prozent der rund 500.000 Südtiroler sind in Sportvereinen organisiert und tummeln sich für Erholung und Aufbau in den Bergen. In die Quere kommt man sich in Südtirol trotzdem kaum: 13.000 km Wanderwege geben Orientierung in kontrastreicher Kulturlandschaft und lassen genug Platz für Unberührtes – lediglich 6 Prozent der Landesfläche sind besiedelt.

Individuell gestalteten lässt sich auch die Begegnung mit dem Winter in Südtirol. Frühstarter oder Nachzügler wählen die Ortler Ski Arena und begeben sich Anfang November oder Ende April auf die hochalpinen Pisten ins Schnalstal oder nach Sulden. Klassische Skigenießer wissen Dolomitenpanoramen und Sterneküche in Gipfelnähe in den Skigebieten von Dolomiti Superski, dem größten Skiverbund Europas, zu schätzen. Neugierige entdecken das Tauferer Ahrntal: Von vielen Bergterrassen lassen sich dort 80 der rund 350 Dreitausender Südtirols genießen.

Urlaubsspezialisten wie die Vitalpina Hotels Südtirol fügen Wandern, gesunde Ernährung und regionale Wellness zu einem maßgeschneiderten Urlaubserlebnis zusammen. Neu und passend zur alpinen Landschaft ist das Angebot „Vitalpina Durchatmen“. Die Beschäftigung mit dem Atmen setzt ungeahnte und nachhaltige Ressourcen frei. Von genussvoll bis sportlich geben sich die Bikehotels Südtirol. Deren gemeinsamer Nenner ist die Leidenschaft fürs Rad, exzellenter Service für Bike und Biker und das Insiderwissen um die schönsten Trails und Strecken.

Meran Kurhaus

Das Kurhaus von Meran vor schneebedeckten Bergen (c) SMG

Mit dem Willen, in den Bergen zu leben, haben sich nachhaltige alpine Kompetenzen entwickelt, die heute wegweisend sind. Architektur bewegt sich in Südtirol immer im Spannungsfeld von Bewahren und Erneuern und auf diesem schmalen Grad entstand und entsteht Überraschendes und Wegweisendes. Der Berg und die Traditionen standen dabei Pate, der Schnittpunkt der Kulturen öffnete Horizonte und neue Materialien und Rohstoffe veränderten die Formensprache.

Eine spannende Auseinandersetzung mit dem Berg liefert sich die neue Seilbahnstation Meran 2000 oberhalb Merans. Der weit über einen Zweckbau hinausgehende Baukörper steht im Dialog mit der Landschaft und ist ein architektonischer Hinweis, wohin Bauen am Berg gehen kann. Auf der Architekturbiennale in Sao Paulo ist der Bau als eines von nur 62 internationalen Projekten zu bewundern.

Werner Tscholl setzt mit der neuen Kellerei Tramin nicht nur dem Wein ein Denkmal, sondern zeigt, wie aus einer tiefgründigen Formensprache auch ein massiver Baukörper mit der Weinlandschaft harmoniert. Dass Messner Mountain Museum Ortles, gestaltet vom Architekten Arnold Gapp, verschwindet in Sulden unter der Erde und ermöglicht trotzdem spannende Blicke auf den Ortler. Wie Hotelarchitektur im alpinen Raum wirkt, zeigt Matteo Thun mit dem Vigilius Mountain Resort, der Residence Pergola in Algund und demnächst in Trafoi im Hotel Bellavista, wo die Anforderungen eines Nationalparkgebietes, der Wunsch nach Nachhaltigkeit und das Wohl der Gäste unter einen Hut gebracht werden müssen.

Törggelen in Südtirol

Das Törggelen (c) SMG

Kulinarische Gipfelsiege lässt sich Südtirol jedes Jahr in Gourmetführern und Wineguides bestätigen. Überprüfen lässt sich dies genussvoll wandernd bei „Sterne, Schlösser, Almen“. Von Mai bis September gibt es im Meraner Raum Spitzenküche in Burgen und Schlössern oder hochalpiner Almenlandschaft. In Alta Badia hat der „Aufstieg mit Genuss“ bereits Tradition. Ausgewählte Berghütten mit Gerichten aus der Sterneküche erweitern das Naturerlebnis Dolomiten um eine genussvolle alpin-mediterrane Komponente.

Dass die jahrhundertelange Beschäftigung mit dem Thema Berg auch ökonomisch erfolgreich sein kann, zeigen drei Beispiele: Salewa, einer der größten Outdoorausrüster Europas, Marktführer im Bereich Skitourenausrüstung und mit dem neuen Salewa Headquarter in Bozen Vorreiter in Sachen energieeffizientes Bauen und spannender alpiner Architektur.

Die Firma Leitner ist nicht nur im Seilbahnbau eine der weltbekanntesten Produzenten, sondern auch im Bereich alternativer urbaner Beförderung. Die Firma Seetech Global Industries, bisher bekannt als Leitner-Gruppe, baut die Kabinen für das „High Roller“-Riesenrad in Las Vegas. Im Bereich technische Beschneiung ist Technoalpin Weltmarktführer. 90 Prozent der Südtiroler Pisten liegen über 1.500 Metern über dem Meeresspiegel und können beschneit werden. Die 1.200 Kilometer Pisten von Dolomiti Superski sind zu nahezu 100 Prozent innerhalb weniger Tage beschneibar.

Die Anreise nach Südtirol Dolomiten

Bei der Reise nach Südtirol müssen meistens die Alpen überquert werden. Aufgrund der sehr gut ausgebauten, mautpflichtigen Brennerautobahn ist die Anreise von Norden dennoch schnell und komfortabel.

Die Reisedauer von z.B. Berlin nach Bozen beträgt rund 9 Stunden, von München nach Bozen benötigt man knapp 3 Stunden, und von Wien nach Bozen sind es nicht ganz 6 Stunden mit dem PKW. Der Brenner ist der meistbefahrene Pass der Alpen und im Sommer ist deswegen an reiseintensiven Wochenenden mit Staus zu rechnen. Ausweichen kann man über die alte Brennerstraße, eine kurvenreiche Strecke, die durch kleine Ortschaften von Innsbruck bis zum Brenner führt.

Von der Schweiz führt die zweite große Reiseroute nach Südtirol über Landeck zum Reschenpass (1504 m). Durch den Vinschgau führt die Straße weiter bis nach Meran.

Von Osten kommend, gelangt man über Lienz nach Innichen und durch das Pustertal weiter nach Brixen. Weitere Pässe, um nach Südtirol zu gelangen, sind das Timmelsjoch (2509 m, nur im Sommer befahrbar), das das Ötztal mit dem Passeiertal verbindet, sowie der Staller Sattel (2055 m, nur im Sommer befahrbar), über den man von Osttirol ins Antholzer Tal und dann weiter ins Pustertal gelangt.

Die Anreise mit dem Flugzeug führt einen bspw. nach Bozen. Flüge Alitalia Bravofly gibt es günstig und über das ganze Jahr verteilt.

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