Das Passeiertal in Südtirol

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Urlaub im Passeiertal in Südtirol

Die Geschichte der Region Passeiertal in Südtirol

Das gut 50 Kilometer lange Passeiertal bzw. Passeier (Passiria/Val Passiria) erstreckt sich im Norden von Meran bis zur österreichischen Grenze am Timmelsjoch. Das Seitental der Etsch zwischen Ötztaler und Sarntaler Alpen war als Verbindung zwischen Nord und Süd schon früh ein wichtiger Fernhandelsweg vor allem für den Salztransport. Die Gemeinde St. Leonhard Passeiertal galt als strategisch bedeutsamer Knotenpunkt. Ab dem 14. Jahrhundert entstanden die heute z.T. noch existenten und heute vereinzelt zu Hotels umgebauten sog. „Schildhöfe“ als Sitze des neuen niedrigen Adels. Der wohl berühmteste Sohn des Tales ist der Tiroler Freiheitsheld Andreas Hofer, der 1767 in der Nähe von St. Leonhard Passeiertal geboren wurde. Weitere Gemeinden vor Ort sind Kuens, Moos im Passeiertal, Riffian und St. Martin Passeiertal.

Bergdorf Pfelders

Eines der schönsten Skigebiete der großen Ortler Skiarena ist das verkehrsberuhigte, hochalpine Bergdorf Pfelders im hinteren Passeiertal (c) SMG Marketing

Sport in der Region Passeiertal in Südtirol

Statt Salz ist mittlerweile Urlaub im Passeiertal der größte Arbeitgeber in der Gegend, der Tourismus konzentriert sich im Frühjahr und Sommer vor allem auf Passeiertal Wandern. So etwa auf den „Waalwegen“ durch den mit 33.000 Hektar Fläche größten Regionalpark Südtirols, den 1976 gegründeten Naturpark Texelgruppe. Auch faszinierende Klettergärten hält das Tal parat, namentlich den „Bergkristall“ bei Pfelders, die Anlage in Moos im Passeiertal sowie diejenigen in Stuls und Zoll kurz nach Gomion. Im Winter spielt sich ein Urlaub im Passeiertal hingegen vorrangig auf den zahlreichen tollen Pisten, Loipen und Abfahrten der drei regionalen Skigebiete Pfelders, Jaufen-Ratschings und Meran 2000 ab. Eisklettern im Passeiertal ist etwa am Eisturm bei Rabenstein im Hinterpasseier möglich, Eislaufen kann man in Pfelders und St. Martin Passeiertal.

Was gibt es in der Region Passeiertal in Südtirol zu entdecken?

Beim Passeiertal Wandern lassen sich auch die zahlreichen Attraktionen der Gegend gut per pedes erkunden, so zum Beispiel den Sandhof als das Geburtshaus von Andreas Hofer, der heute das „MuseumPasseier“ beherbergt. In Moos im Passeiertal widmet sich das architektonisch ungewöhnliche „Mooseum“ der Geschichte und Natur im Hinterpasseier. Ebenfalls sehenswert sind das Schreibmaschinenmuseum in Partschins, das Südtiroler Obstbau-Museum in Niederlana und das Eisenbahnmuseum in Rabland. Gerne besucht wird auch der „Archeoparc Schnalstal“, wo die Lebensumstände der weltberühmten Gletschermumie „Ötzi“ vor mehr als 5000 Jahren nachgestellt werden. Im nahen ehemaligen Kartäuser-Kloster Allerengelberg können zeitgenössische Kunstausstellungen besichtigt werden, in St. Gertraud im Ultental stehen mit den über 2000 Jahre alten „Ultner Urlärchen“ die ältesten Nadelbäume Europas.

Video Urlaub im Passeiertal

Bilder Urlaub im Passeiertal

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Von der Kurstadt Meran zweigt in nordöstlicher Richtung die Passer ab und erstreckt sich von dort über eine Länge von etwa 38 Kilometer in das sogenannte Passeiertal in Südtirol. Östlich des Tals liegen die Sarntaler Alpen und westlich ist es von der Texelgruppe umgeben; über den Jaufenpass ist es darüber hinaus mit dem Eisacktal und über das Timmelsjoch mit Österreich verbunden.

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